Eine der wichtigsten Entdeckungen der Luftionen-Forschung dürfte der direkte Einfluss auf das autonome Nervensystem an, das Vegetativum sein.

Das vegetative Nervensystem sorgt dafür, dass der Mensch atmet und dass das Herz schlägt. Es steuert die vielen Lebensvorgänge, die sich automatisch abspielen. Eines der wichtigsten Neurohormone in diesem System ist das Serotonin. Es ist fast überall im Körper anzutreffen. Eine vermehrte Freisetzung dieses Hormons kann sich in Schmerzen, Krämpfen, in Unbehagen, Gereiztheit, in Schlafstörungen und Angstzuständen auswirken. An der Universität von Kalifornien und in russischen Forschungslaboratorien wurde der direkte Einfluss der positiven und negativen Luftionen auf das Neurohormon Serotonin im Blut und im Gehirn eindeutig und signifikant nachgewiesen.

Positive Luftionen führen zu einer verstärkten Ausschüttung von Serotonin; negative Luftionen hingegen -wie bereits erwähnt- aktivieren serotoninabbauende Enzyme. Ist der Luftionengehalt in der Atemluft gering, so überwiegt die Serotonin-Anhäufung. Anhaltender Mangel an negativen Luftionen führen unweigerlich zu Veränderungen im Verhalten des Individuum:

Das Schlafverhalten, dass direkt abhängig ist vom Gehalt der Hirnamine, wird gestört. Unruhiger Schlaf, Schlaflosigkeit, Gereiztheit können die Folge eines Serotoninüberhanges sein. Langanhaltendes Ungleichgewicht zwischen Serotonin und seines abbauenden Enzyms (MAO), kann zu dem Zustand führen, den man mit vegetativer Dystonie (Bewegungsstörungen aller Art) umschreibt. Übereinstimmend fand man in der Folge, dass Eigenschaften wie Aggressivität, Unduldsamkeit, Unlustgefühle durch Serotoninauslöser, dazu gehören auch die positiven Luftionen, ausgelöst werden.

Die Wirkung der negativen Luftionen kann man wie folgt zusammenfassen:

Sie vermitteln ein allgemeines Wohlbefinden und reduzieren Unruhe und Schmerzen, die von einem Serotoninüberschuss herrühren. Sie regulieren das Schlafverhalten und bringen meist tiefen Schlaf durch ihre Einwirkung auf die REM-Schlafperiode. Die Leistung und zwar geistige wie physische wird angeregt. Die Einwirkung auf den Blutchemismus zur Anreicherung der Abwehrstoffe gegen Infektionen, der Umsatz an Vitaminen C, B1, B2 und B3 wird nachweisbar verbessert. Die Zellatmung wird aktiviert.

In der Praxis hat man festgestellt, dass bei Versuchen in vielen Schulklassen der Lernwille und das Aufnahmevermögen des präsentierten Lehrstoffes erheblich verbessert wird.


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