Im ganzen Atmungstrakt sind abertausende von sogenannten Ziliarzellen eingebaut. Sie tragen die Cilien, kleine Härchen, die sich wellenartig hin und her bewegen. Sie dienen zur Filtration der Luft und zur Reinigung der Luftwege. Ein geringer Teil der Luftionen schlägt sich hier bereits ab und aktiviert die Fibrillentätigkeit. Der größere Teil gelangt über die Lunge ins Blut.

Negative Luftionen bewirken eine Zunahme von Cytochrom C und eine Anreicherung von Amine abbauenden Enzymen (MAO = Monoaminooxidase). Cytochrom C spielt eine sehr wichtige Rolle bei der Zellapoptose (Selbstmord von kranken Zellen).

Man hat auch nachweisen können, dass das Zellmembranpotenzial direkt durch die verschiedenen Luftionengehalte verändert werden kann. Ein negatives Zellmembranpotenzial ist Voraussetzung für ein gesundes und aktives Wachstum der Zellen.

Ein ungenügendes negatives Zellmembran-Potenzial zeigen Zellen mit ausgesprochenen Krebswachstum!

In der Chirurgie werden deshalb solche negativen Potenziale zur beschleunigten Verwachsung von Wunden und Knochen verwendet.


>• nächste Rubrik: Wirkung auf das Nervensystem