Ab 1930 untersuchte der russische Arzt Professor A.L. Tchijewsky im Zentrallaboratorium für Luftionen-Forschung in Moskau mit einem wissenschaftlichen Stab die bereits damals bekannte Wachstumshemmung und den bakteriziden Effekt der Luftionen auf Mikroorganismen. M. Pyrogenes, vibrio cholerae (Erreger der Cholera) und S. Typhose waren die ersten Untersuchungsobjekte. Sie ermittelten eine rasche Abnahme in der Luft unter künstlicher negativer Luftionisation.

Diese Untersuchungen wurden bestätigt durch eine grosse Anzahl amerikanischer Untersuchungen. Allerdings geschah dies erst nach 1940. Infolge der Sprachbarriere waren diese Forschungen in Amerika unbekannt gewesen. Unipolar ionisierte Luft und zwar positive wie negative, erhöht die Todesrate auch von escherichia coli (Kolibakterium, das im menschlichen und tierischen Darm vorkommt), neurospora crossa (roter Schimmelpilz) und penicillum notatum. Insgesamt stellte man übereinstimmend fest, dass negative Luftionen in dieser Einwirkung stärker sind als die positiven.

Durch künstliche Luftionisation mit negativen Luftionen-Generatoren ist man in der Lage, neben allen noch zu besprechenden anderen, für Mensch und Tier wichtigen Eigenschaften, ansteckende Keime zu reduzieren. Damit ist ein sehr einfaches und billiges Mittel vorhanden, die Ansteckungsgefahr, wie sie in Schulen, Büros, Verkaufsläden usw. herrscht, auf ein Minimum zu reduzieren.